Teilnahme-Voraussetzung für dieses Fortbildungsmodul ist die erfolgreiche Absolvierung einer Basisausbildung im oder außerhalb des ITM.
Ziele der Fortbildung
In diesem Fortbildungsmodul löst eine Mediatorengruppe (Supervisionsgruppe) gemeinsam die Probleme, die ein Mediator (Supervisant) mit einem mitgebrachten konkreten Mediationsfall hat, unabhängig davon, ob dieser Fall bereits abgeschlossen ist, aktuell ist oder bevorsteht. Auch wer keinen eigenen Fall einbringt, gewinnt neue Erkenntnisse.
Die Gruppe mit ihren gesammelten Erfahrungsressourcen erprobt Strategien und Methoden zur Verbesserung des konkreten Mediationsfalles. Der Einzelne bekommt Hilfestellungen für seine Arbeit als Mediator und erweitert seine professionelle Kompetenz.
Inhalt
- Supervision als reflexives Arbeiten und Beitrag zur Qualifizierung beruflichen Handelns
- Einzel-Supervision, Team-Supervision, Leitungs-Supervision, Gruppen-Supervision für Führungskräfte
- Mediationsanaloge Supervision nach der sog. Heidelberger Supervision (Modell J. M. Haynes)
- Die eigenen Fälle der Supervisanten
- Praxistransfer durch methodische Umsetzung der Heidelberger Supervision: Entwicklung von ressourcen- und zukunftsorientierten Lösungen auf der Ebene von Hypothesen und Optionen
- Moderation, Rollenspiele, Konfliktspielbilder, Feedback-Runden
Methodik
Basis des Seminars ist die so genannte Heidelberger Supervision oder auch mediationsanaloge Supervision. Von den praktischen Fällen profitieren auch diejenigen, die keinen eigenen Fall in die Supervision einbringen.
Umfang
30 Stunden = 4 Tage
(Zwei Wochenenden: Samstags 9-18:00 Uhr und sonntags 9-17:00 Uhr).
Teilnahmebescheinigung.
Maximale Teilnehmerzahl: offen
Ort
Termine
werden bekanntgegeben
Referent
Dr. Dr. Gattus Hösl
[Dozenten-Team]
Investition
880,00 Euro. MwSt. entfällt aufgrund Befreiung nach § 4 Nr. 21a; bb UStG.
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