"Mediation muss zur Alltagskompetenz aller Menschen werden."
(Johan Galtung)
Drei Grundbedürfnisse hat der Mensch, auf denen ein gelingendes Miteinander im privaten, beruflichen und gesellschaftlich-politischen Bereich basiert:
Sicherheit – Beziehung - Autonomie.
Ein Berufsfeld macht zur Zeit (wieder) Karriere, auf dem es insbesondere um die Beziehungen der Menschen geht: Die Mediation.
Was ist Mediation?
Mediation heißt zu deutsch Vermittlung. Mit Unterstützung eines externen Dritten, des Mediators, erarbeiten die Mediations-Teilnehmer eigenverantwortlich eine Lösung ihres Konflikts zum Vorteil eines jeden von ihnen. Der Mediator steuert dieses Verfahren und organisiert die Kommunikation der Teilnehmer. Nur diese sind entscheidungsbefugt.
Menschheitsgeschichtlich in verschiedenen alten Kulturen nachweisbar, erfährt sie neuerdings eine gesteigerte Akzeptanz. Auch Medien, die "Spürnasen" einer gesellschaftlichen Entwicklung, berichten immer häufiger von dieser
- außergerichtlichen
- schnellen
- kostengünstigen
- vertraulichen
- beziehungsschonenden
- imageschonenden
Vermittlung in Konflikten mit hoher Erfolgsquote und Lösungen, die über Rechtsnorm-Lösungen hinausgehen können.
Eine Vermittlung im Sinne z.B. einer Schlichtung oder von außen verordneten Versöhnung ist damit nicht gemeint. Mit Unterstützung des Mediators bzw. der Mediatorin wird den Mediationsteilnehmern vermittelt, wie sie eigenverantwortlich und für die Zukunft tragfähig ihren Konflikt zum Vorteil aller regeln oder lösen.
Zwei Leitbilder bestimmen die Mediation:
- Das interessenorientierte so gennante "Harvard-Konzept" mit seinem Fokus auf der Problemlösung.
- Ergänzend dazu der "Transformations-Ansatz", der den Menschen mit seinen Bedürnissen/Gefühlen noch tiefgreifender in den Mittelpunkt stellt.
Wollen Sie Mediator bzw. Mediatorin werden?
Und sich damit eine berufliche Existenz als Neugründung oder Erweiterung ihres bisherigen Berufsfeldes schaffen? Sie gewinnen soziale Kompetenz und gesellschaftliche Anerkennung.
Die konstruktive Konfliktregelung bzw. kooperative Konfliktlösung ist ein Wachstumsmarkt, der JuristInnen und Nicht-JuristInnen gleichermaßen anspricht.Mediation steht jedem/er Interessierten zur beruflichen Erweiterung bzw. Neugründung offen. Mediation spricht als "soziale Technik" den Menschen in all seinen Lebensbezügen an und ist so gesehen eine Lebenshaltung.
